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8.2.2012 : 5:03
Wie war das noch mal?

Comenius- Treffen in Portugal - Schüler freuen sich auf neue Lernsoftware

Marinha Grande, eine Kleinstadt 80 Kilometer nördlich von Lissabon war diesmal Ziel des Comenius-Koordinierungstreffens. Da die KollegInnen der Partnerschulen aus Lettland, Griechenland und Ungarn weite Wege zurückzulegen hatten, war das Treffen einen Tag länger als sonst (Dienstag bis Sonntag) geplant. Das erwies sich als sehr gut, da so genug Zeit war für alle Vorhaben des Treffens:

- die Fortsetzung der Fortbildung zur Erstellung von Lernsoftware, die wir   selbst an die Bedürfnisse unserer SchülerInnen anpassen können
- die Planung der Arbeitsaufgaben für den Projektabschluss im Mai 2008
- das Kennenlernen der portugiesischen Schul- und Berufsausbildung für geistig Behinderte
- das Kennenlernen von Land und Leuten

 Die Tage vergingen mit den KollegInnen der Partnerschulen wie im Flug, denn die Vertrautheit ist inzwischen groß, die Arbeitsformen sind eingeübt, es wird mit Spaß effektiv gearbeitet und unsere Schüler können sich freuen über zwei neue Spielformen der Lernsoftware:

- „Die digitalen Geschichte“
z.B als Bildfolge von Fotos von einem Schulausflug mit Kommentaren oder Musik, einer Geschichte, die mit Bildern erzählt wird  oder einem Rezept, das Schritt für Schritt in Wort und Bild erklärt wird.

 - „Zuordnung“
Eine Möglichkeit zusammengehörende Gegenstände oder Aktionen in Form von Fotos oder Worten kombinieren zu lassen

z.B. Spiegelei und Pfanne,  Brot und Toaster, Gurke und Schneidebrett…
 oder Das Kombinieren von Wortkarten z.B. von Vor- und Nachnamen der Schüler bis hin zum Zuordnen von Artikeln zu Substantiven.

 Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt wenn es um die Ausgestaltung der Spiele für den gezielt angepassten Einsatz im Unterricht geht.

Neben der Projektarbeit lernten wir das Förderzentrum der Elterninitiative in Marinha Grande kennen, in dem Schulkinder neben dem Unterricht in der Regelschule Therapien erhalten. Jugendliche und Erwachsene werden mit einem differenzierten Tagesprogramm kreativ und lebenspraktisch gefördert. Außerdem gehören zum Zentrum  berufsfördernde Maßnahmen.
Unterricht ist inzwischen keine Aufgabe des Förderzentrums mehr, da in Portugal behinderte Kinder in Regelschulen integriert werden.

 In der benachbarten Stadt Leiria konnten wir innerhalb eines Ausbildungszentrums für Lehrer ein Beratungszentrum für Unterstütze Kommunikation besichtigen, das ebenfalls mit Mitteln der EU gefördert wurde und allen Behinderten der Region offen steht.

Bestandteil des kulturelle Programms war die Besichtigung des Klosters Batalha und der mittelalterlichen Stadt Obidos.

Teilnehmer des Comeniustreffens der Eberhard-Schomburg-Schule waren dieses Mal: Herr Köllen, Frau Massing und Frau Tieben.

Und das Projekt zieht weitere Kreise:
In den Herbstferien hospitierte Frau Tieben an der niederländischen Partnerschule und im Dezember fährt eine Gruppe unserer Schule mit Herrn Köllen und Herrn Grunert auf Klassenfahrt mit Schülern der polnischen Partnerschule.

 

 

 

 

 

 

Marinha Grande (Portugal) Oktober 2007

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